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Das "Seide-Verschlingen" ist eine Qigong-Übung, die traditionell als Vorübung des Chen-Tai-Chi geübt wurde. Das den Seidenweber-Übungen zugrundeliegende Bild ist der Kokon bzw. der Seidenfaden der Seidenraupe, der zu Seide versponnen wird. Spiralförmig wird er von der Raupe hervorgebracht und später abgewickelt. Dabei sind ebenmäßige, ausgeklügelte Bewegungskurven nötig, die man seit Jahrhunderten als Grundlage für gutes, effektives Tai Chi und Qigong benutzt. Die Seidenweber-Übungen sind in China sehr beliebt. Alle Muskeln, Knochen und Bänder elastischer und leistungsfähiger. Der Kreislauf, die Atmung und der Stoffwechsel werden positiv beeinflusst. Die langsamen, spiralförmigen Bewegungen fördern die Entwicklung und den Fluss der Energie Qi. Die Meridiane werden aktiviert und reguliert. Ein berühmtes Chansi-Programm mit 35 Übungen stammt von Meister Feng Zhiqiang (18. Generation Chen-Stil). Er ist ein Schüler von Chen Fake. Im Westen wurde dieses Programm zuerst von Meister Zhang Xuexin bekannt gemacht. Die Übungen trainieren auch die berühmten acht Energien des Tai Chi (Peng, Lu, Ji, An, Cai, Lie, Jou, Kao) und spezielle Kampfkunst-Anwendungen wie Griffe und Hebel.
Meister Zhang Youquan/Wushan International leitete auf Einladung des Deutschen Dachverbandes für Taiji und Qigong ein Seminar über Chansi-Gong (Seidenweber-Übungen/ Silkreeling).
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Das "Seideziehen" ist eine Übungsfolge aus dem
Tai Chi des Chenstils, die sich wegen ihres überschaubaren Ablaufs sehr
gut für Seniorenkurse eignet: Man "malt" links und rechts
Yin-Yang-Figuren in die Luft und bewegt dabei auf ganzheitliche Art den
ganzen Körper. Vorbild der aus dem Chen-Stil kommenden Übungen ist das
Abwickeln des Seidenfadens vom Kokon. Sanfte und gleichmäßige Bewegungsweise
wird in den Techniken sowohl in den äußeren Bewegungen benutzt als auch beim
inneren Energiefluss.
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