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Wissenschaft/ Studien/ Forschung
Dieses Ressort ist eine der Stärken
des Verbandes und umfasst Beratung, Austausch, Forschung und Weiterentwicklung.
Wissenschaftliche Forschung im
Institut und in der Akademi: Aktuell: Foren, Blogs & Netzwerk-Bildung leicht gemacht:
Tai Chi Bücher Literatur
Aktuell: Foren, Blogs & Netzwerk-Bildung leicht gemacht: Tai Chi Bücher Literatur
In der amerikanischen Fachzeitschrift "Tai Chi Magazine"
werden häufig exzellente Artikel zu Forschungen und kontroversen Standpunkten
veröffentlicht. Die Erkenntnisse werden laufend in die deutschen Publikationen
eingearbeitet. Fazit vieler Studien: "... Tai Chi und Qigong
halten jung..."
So gesehen präsentieren sich diese Gesundheitsübungen als Innere Kampfkunst.
Wissenschaft/ Studien/ Forschung

Ständige
Weiterentwicklung und Überprüfung auf wissenschaftlicher Basis
Quelle: Tai Chi Forschung Qigong
Taijiquan
Literatur, Qigong und Tai Chi Forschung/ Studien/ Symposien
-
Becker, M. u. a.: Qigong for school children – a controlled
pilot study
-
(Abstract), in: Forsch Komplementärmed 7 (2000), S. 38
-
Chan, K. u. a.: A randomized, prospective study of the effects
of Tai
-
Chi Chun exercise on bone mineral density in postmenopausal
women,
-
in: Arch Phys Med Rehabil 85 (2004), S. 717–722
-
Chou, K. L. u. a.: Effect of Tai Chi on depressive symptoms
amongst
-
Chinese older patients with depressive disorders: a randomized
-
clinical trial, in: Int J Geriatr Psych 19 (2004), S.
1105–1107
-
Gillespie, L. D. u. a.: Interventions for preventing falls in
elderly
-
people, in: Cochrane Database, Issue 4 (2003), Chichester, UK,
John
-
Wiley & Sons, Ltd.
-
Han, A. u. a.: Tai chi for treating rheumatoid arthritis, in:
The
-
Cochrane Library. Issue 3 (2004), Chichester, UK, John Wiley &
Sons,
-
Ltd.
-
Hartman, C. A. u. a.: Effects of Tai Chi training on function
and
-
quality of life indicators in older adults with osteoarthritis,
in: J
-
Am Geriatr Soc 48 (2000), S. 1553–1559
-
Jang, H.; Lee, M. S.: Effects of Qi therapy (external Qigong)
on
-
premenstrual syndrome: a randomized placebo-controlled study,
in: J
-
Alt Complementar Med 10 (2004), S. 456–462
-
Lee, M. S. u. a.: Effects of Qi-therapy on blood pressure,
pain and
-
psychological symptoms in the elderly: a randomized controlled
pilot
-
trial, in: Complementar Ther Med 11 (2003), S. 159–164
-
Lee, M. S. u. a.: Qi therapy as an intervention to reduce
chronic pain
-
and to enhance mood in elderly subjects: a pilot study, in: Am
J
-
Chinese Med 29 (2001), S. 237–245
-
Li, F. u. a.: Tai chi and self-rated quality of sleep and
daytime
-
sleepiness in older adults: a randomized controlled trial, in:
J Am
-
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-
Li, J. X.; Hong, Y.; Chan, K. M.: Tai chi: physiological
-
characteristics and beneficial effects on health, in: Br J
Sports Med
-
35 (2001), S. 148–156
-
Li, M.; Chen, K.; Mo, Z.: Use of qigong therapy in
detoxification of
-
heroin addicts, in: Alt Ther Health Med 8 (2002), S. 50–59
-
2
-
Manzaneque, J. M. u. a.: Assessment of immunological
parameters
-
following qigong training program, in: Med Sci Monit 10
(2004), S. CR
-
264–270
-
Ng, B.: Qigong-induced mental disorders: a review, in:
Australian NZ J
-
Psych 33 (1999), S. 197–206
-
Sancier, K. M.: Therapeutic benefits of Qigong exercises in
combination
-
with drugs, in: J Alt Complementar Med 5 (1999), S. 383–389
-
Song, R. u. a.: Effect of tai chi exercise on pain, balance,
muscle
-
strength, and perceived difficulties in physical functioning
in older
-
women with osteoarthritis: a randomized clinical trial, in: J
-
Rheumatol 30 (2003), S. 2039–2044
-
Taylor-Piliae, R. E.; Froelicher, E. S.: Effectiveness of Tai
Chi
-
exercise in improving aerobic capacity: a meta-analysis, in: J
-
Cardiovasc Nurs 19 (2004), S. 48–57
-
Tsai, J. C. u. a.: The beneficial effects of Tai Chi Chuan on
blood
-
pressure and lipid proPublikationen des* and anxiety status: a randomized
-
controlled trial, in: J Altern Complement Med 9 (2003), S.
747–754
-
Verhagen, A. P. u. a.: The efficacy of Tai Chi Chuan in older
adults: a
-
systematic review, in: Fam Pract 21 (2004), S. 107–113
-
Wang, C.; Collet, J. P.; Lau, J.: The effect of tai chi on
health
-
outcomes in patients with chronic conditions: A systematic
review,
-
in: Arch Intern Med 164 (2004), S. 493–501
-
Yeh, G. Y. u. a.: Effects of tai chi mind-body movement
therapy on
-
functional status and exercise capacity in patients with
chronic
-
heart failure: a randomized controlled trial, in: Am J Med 117
-
(2004), S. 541–548
-
Young, D. R. u. a.: The effects of aerobic exercise and Tai
Chi on
-
blood pressure in older people: results of a randomized trial,
in: J
-
Am Geriatr Soc 47 (1999), S. 277–284
Quellen Stiftung Warentext zitiert nach
Qi Gong
Dachverband
Wissenschaft/ Studien/ Forschung
Quelle: www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Alternativmedizin-Vorbeugen-Tai-Chi/652677.html
Alternativmedizin:
Vorbeugen mit Tai-Chi
Von Edzard Ernst
Das Schattenboxen ist gut geeignet, um die Gesundheit zu fördern Nicht nur
in China gilt die bewegte Meditation als gesund. In mehreren Punkten
bestätigen inzwischen wissenschaftliche Arbeiten den guten Ruf des
Schattenboxens. Tai-Chi oder Schattenboxen hat wohl jeder schon einmal
gesehen. Es wird meist in Gruppen durchgeführt, häufig im Freien, zum
Beispiel im Park. In China ist Tai-Chi ein Volkssport und hat den Ruf, der
Gesundheit zuträglich zu sein. Beobachter sind meist beeindruckt von den
meditativen Bewegungen, die fast wie in Zeitlupe unter spürbarer
Konzentration der Übenden ablaufen. Ursprünglich ist Tai-Chi eine
Kampfkunst. Heute kennen wir es jedoch eher als eine Art Gymnastik. Seine
derzeitige Beliebtheit geht auf Zheng Manqing zurück, der 1964 nach New
York kam und es dort als erster asiatischer Meister verbreitete. Von
Amerika aus begann Tai-Chi dann seinen Siegeszug durch die restliche
westliche Welt. Es gibt ungezählte Schulen und Stilformen. Allen gemeinsam
ist, dass sie für sich gesundheitsfördernde Effekte in Anspruch nehmen.
Inzwischen existieren zahlreiche klinische Studien, die diese These auch
wissenschaftlich überprüfen. Mein Team hat sie in mehreren
Übersichtsartikeln zusammengefasst.
- Zwölf Studien testen die Wirksamkeit des Tai-Chi bei Osteoarthrose. Ihre
Schlussfolgerungen sind nicht völlig einheitlich, aber zumindest einige
Untersuchungen sprechen für einen günstigen Einfluss auf Schmerz und
Funktion.
- Neun Studien prüfen, ob Tai-Chi das Herz-Kreislauf-Risiko reduziert.
Hier scheint die Antwort relativ einheitlich positiv auszufallen,
insbesondere zeigt sich eine Normalisierung erhöhter Blutdruckwerte.
- Ob Tai-Chi zudem auch die Blutzuckerspiegel bei Diabetikern senkt, ist
dagegen weniger klar.
- Sieben Studien existieren zu der Frage, ob Tai-Chi bei Osteoporose
wirksam ist. Obschon es einige positive Hinweise gibt, ist die Datenlage
hier letztlich nicht überzeugend.
- Wohl am besten belegt ist die Wirksamkeit des Tai-Chi bei der Prävention
von Stürzen älterer Menschen. Dies ist ein ganz erhebliches Problem: Wegen
zunehmender Gangunsicherheit in höherem Alter fallen Senioren häufig hin und
verletzen sich dabei. Die Folge kann eine Fraktur mit langem
Krankenhausaufenthalt oder gar Tod sein. Mit Tai-Chi gelingt es, solchen
Zwischenfällen effektiv vorzubeugen.
Qigong Literatur/ Bücher,
Taijiquan Literatur/ Bücher
Prof. Dr. Edzard Ernst, Leiter der Abteilung
für Komplementärmedizin an der Universität Exeter, ist Experte für die
wissenschaftliche Beurteilung alternativer Heilmethoden.
Skeptiker werden spätestens hier anführen, dass das alles ja recht und
schön, aber eigentlich wenig verwunderlich sei. Jede Art regelmäßiger
körperlicher Betätigung hat bekanntlich positive Effekte. Die Gretchenfrage
ist daher, ob Tai-Chi besser ist als ein ganz gewöhnliches körperliches
Training. Zu ihrer Beantwortung gibt es nicht gerade übermäßig viele Daten.
Die meisten Studien zeigen jedoch keinen Unterschied zwischen Tai-Chi und
konventionellen Trainingsformen. Mein Fazit lautet entsprechend, dass Tai-Chi
zweifellos eine Reihe gesundheitsfördernder Wirkungen aufweist. Ob es dabei
anderen Arten der regelmäßigen körperlichen Bewegung überlegen ist, muss
derzeit offen bleiben.
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