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Fernöstliche Übepraxis ist geprägt durch die Richtlinie des beharrlichen Übens. Dies bezieht sich auf die Innere Kampfkunst
Es gibt ja auch im Osten einen Spruch, der klar ausdrückt, wie man gut wird und wie die Wirkungen eintreten: "Man muss üben, üben, üben!"
Deshalb sollte man auch zuhause üben und so die Kursstunden nachbereiten. Man ist dann in der folgenden Kursstunde fähiger, Neues hinzuzulernen und vertiefende Hinweise des Lehrers schneller umzusetzen und für sich zu nutzen.
Je intensiver man übt, desto besser wird man! Natürlich muss man korrekt üben und im Unterricht auch besonders gut aufpassen. Unsere Tai-Chi-Qigong-DVDs sind dazu eine gute Ergänzung.
Wie es
Meister Yang erklärt, ist es
eigentlich ganz einfach: Ich habe es euch nun einmal vorgemacht - nun
probiert es selbst und wenn es nach beharrlichem Üben bei euch genauso aussieht
wie bei mir, dann seid ihr wirklich sehr ... sehr gut! Aber dafür muss man
eben sehr lange und sehr intensiv üben...
Beim Tai-Chi-Üben zuhause sollte man zudem die 10 Prinzipien beachten. Sie sind sozusagen die Zehn Gebote des Tai Chi und als eine Art Richtschnur bei der Einhaltung der nötigen Präzision. Nur bei ihrer genauen Befolgung stellen sich die entscheidenden Fortschritte ein, da sich gerade in ihnen die Erfahrungen vieler großer Meister der Vergangenheit kristallisiert haben.
Nach den Voraussetzungen für erfolgreiches Üben befragt, sagte Meister Fu Zhongwen einmal: 1. muss man Tai Chi mögen, 2. braucht man einen guten Lehrer, 3. braucht man einen gewissen Raum und 4. die nötige Zeit. Außerdem muss man 5. das anstrengende Training durchstehen können und 6. viel, viel Geduld haben. Besonders die Betonung der nötigen Geduld lag Fu Zhongwen am Herzen. Stets war er bemüht, das teilweise unzutreffende, esoterisch-mystisch geprägte öffentliche Bild zurechtzurücken, indem er darauf hinwies, dass nicht übernatürliche Kräfte und mysteriöse Energien, sondern die Naturgesetze und jahrzehntelanges beharrliches Üben die Ursachen für den Erfolg seien.
Die innere Entwicklung durch Tai Chi könne
man, so pflegte er zu sagen, nicht beschleunigen. Es gibt weder Tricks noch Abkürzungen
auf dem Weg. Es sei eine sehr schwierige und anspruchsvolle Kunst. Auch nach 80
Jahren intensiven und sorgfältigen Trainings hätte er seine Ziele noch nicht
erreicht - doch sagen einige Tai-Chi-Übende schon nach wenigen Jahren, jetzt hätten
sie Tai Chi verstanden! Gerade unter diesem Aspekt des lifetime sport
gewinnt eine genaue und korrekte Unterweisung also an Bedeutung.
Die in der Tai Chi Ausbildung unterrichtete
Form ist der von Meister Yang Chengfu
erstellte weltweite Standard, sodaß eine allgemeine Anerkennung gewährleistet
ist..
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